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    <title>urzeit-weblog : Kommentare</title>
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    <title>urzeit-weblog</title>
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  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/434208115/">
    <title>Taschenbücher und E-Books über Affenmenschen</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/434208115/</link>
    <description>Wiesbaden - Nach Ansicht von Kryptozoologen, die weltweit nach verborgenen Tierarten (Kryptiden) suchen, leben auf der Erde noch zahlreiche unbekannte Spezies, die ihrer Entdeckung harren. Bisher sind auf unserem blauen Planeten etwa 1,5 Millionen Tierarten bekannt. Manche Wissenschaftler vermuten, dass mehr als 15 Millionen Tierarten noch unentdeckt bzw. unbeschrieben sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verhältnismäßig junge Forschungszweig der Kryptozoologie wurde von dem belgischen Zoologen Bernard Heuvelmans (19162001) um 1950 benannt und gegründet. Er sammelte Tausende von Berichten, Legenden, Sagen, Geschichten und Indizien verborgener Tiere und prägte durch seine Fleißarbeit die Kryptozoologie nachhaltig. Als Zweige der Kryptozoologie gelten die Dracontologie, die sich mit den Wasserkryptiden befasst, die Hominologie, die sich mit Affenmenschen beschäftigt, und die Mythologische Kryptozoologie, welche die Entstehungsgeschichte von Fabelwesen erforscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kryptozoologie bewegt sich teilweise zwischen seriöser Wissenschaft und Phantastik. Kryptozoologen wollen nicht glauben, dass unser Planet schon sämtliche zoologischen Geheimnisse preisgegeben hat, obwohl Satelliten regelmäßig die ganze Erdoberfläche überwachen. Nach ihrer Ansicht bleibt das, was unter dem Kronendach tropischer Regenwälder oder in den Tiefen der Ozeane existiert, selbst modernster Spionage-Technik verborgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kryptozoologen zufolge gibt es auf der Erde noch erstaunlich viele bisher unbekannte Tierarten zu entdecken. Auf allen fünf Erdteilen  so glauben Kryptozoologen  leben beispielsweise große Affenmenschen. Die bekanntesten von ihnen sind Yeti im Himalaja, Bigfoot in Nordamerika, Orang Pendek (kurzer Mensch) auf Sumatra und Alma in der Mongolei. Als Affenmenschen gelten auch Chuchunaa in Ostsibirien, Nguoi Rung in Vietnam, De-Loys-Affe in Südamerika, Skunk Ape in Florida, Yeren in China und Yowie in Australien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Affenmenschen werden  laut Wikipedia  affenähnliche, das heißt nicht mit allen Merkmalen der Art Homo sapiens ausgestattete Vertreter der Echten Menschen (Hominiden), bezeichnet. Sie gehören zu den bekanntesten Landkryptiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim GRIN-Verlag sind zahlreiche Taschenbücher und E-Books des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst über Affenmenschen aus aller Welt erhältlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti&lt;br /&gt;
Alma. Ein Affenmensch in Eurasien&lt;br /&gt;
Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika&lt;br /&gt;
Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch&lt;br /&gt;
Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der Neuen Welt?&lt;br /&gt;
Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch&lt;br /&gt;
Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra&lt;br /&gt;
Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida&lt;br /&gt;
Yeren. Der chinesische Affenmensch&lt;br /&gt;
Yeti. Der Schneemensch im Himalaja&lt;br /&gt;
Yowie. Der australische Affenmensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Titel kann man auf der Seite &lt;a href=&quot;http://www.grin.com&quot;&gt;http://www.grin.com&lt;/a&gt; im Internet kaufen.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2013-06-16T06:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2610256/">
    <title>Entdeckungsgeschichte des Berliner Urvogels in neuem Licht</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2610256/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=449133&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/media/133/449133_965e11d175_s.jpg&quot;  alt=&quot;UrvogelStrich&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Experte Dr. Helmut Tischlinger herausfand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichstätt  Die Entdeckungsgeschichte des wertvollsten Fossils aller Zeiten muss umgeschrieben werden. Der in den 1870-er Jahren am Blumenberg bei Eichstätt in Bayern gefundene und heute im Museum für Naturkunde in Berlin aufbewahrte Urvogel Archaeopteryx wurde früher entdeckt, als bisher in der Fachliteratur angegeben ist. Die Ehre, der Entdecker zu sein, gebührt einem anderen Mann. Außerdem ist die Fundschicht vermutlich älter, und am Skelett dieses Archaeopteryx erkannte man neue Einzelheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgefunden hat dies der Fossilien-Experte und anerkannte Urvogel-Forscher Dr. Helmut Tischlinger aus Stammham (Landkreis Eichstätt). Seinen Recherchen zufolge kam der Urvogel vom Blumenberg, der heute in der Fachliteratur wegen seines Aufbewahrungsortes als &quot;Berliner Exemplar&quot; bezeichnet wird, nicht im Herbst 1876, sondern vermutlich schon 1875 oder sogar 1874 ans Tageslicht. Entdecker war nicht der Landwirt und Gastwirt Johann Dörr (1841-1915), sondern der Landwirt, Steinbruch- und Sandgrubenbesitzer Jakob Niemeyer (1839-1906), genannt &quot;Sandjakl&quot;, aus dem Ort Blumenberg (heute ein Stadtteil von Eichstätt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob Niemeyer, dessen einzige Kuh gerade verendet war, verkaufte den auf seinem Gelände geborgenen Urvogel für eine Kuh zum damaligen Wert von 150 bis 180 Mark an seinen Nachbarn Johann Dörr, der das noch im Stein verborgene Fossil als Flugsaurier fehldeutete und für 300 Mark an den Steuerberater Ernst Häberlein (1819-1896) aus Weidenbach bei Ansbach veräußerte. Häberlein präparierte das von einer dünnen Gesteinsschicht bedeckte Fossil, bemerkte als erster Federabdrücke und seine wahre Natur als Urvogel. Im April 1880 verkaufte er das Fossil für 20.000 Goldmark, was einer heutigen Kaufkraft von mindestens 500.000 bis 1 Million Euro entspricht, an den Industriellen Werner von Siemens (1816-1892). Dieser überließ den Urvogel großzügigerweise zum selben Preis, der im April 1881 und im April 1882 in zwei Raten von je 10.000 Goldmark bezahlt wurde, dem damaligen &quot;kgl. Mineralogischen Museum der Universität Berlin&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Fakten über die Entdeckungsgeschichte des &quot;Berliner Exemplars&quot; verdankt Helmut Tischlinger der Eichstätter Steinbruchbesitzerin und Firmenleiterin Gunda Mayer. Sie wandte sich im Frühjahr 2005 an ihn, um aus ihrer Familienüberlieferung Details zur Fundgeschichte des &quot;Blumenberger Urvogels&quot; (heute &quot;Berliner Exemplar&quot;) weiterzugeben. Sie stammt aus einer der Steinbruch-Dynastien vom Blumenberg bei Eichstätt. Ihr Urgroßvater Jakob Niemayer betrieb zur Entdeckungszeit des Urvogels einen Steinbruch und eine Sandgrube am südöstlichen Ortsrand des Ortes Blumenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gunda Mayer konnte Helmut Tischlinger genau die Stelle zeigen, wo einst das &quot;Berliner Exemplar&quot; ans Tageslicht gekommen war und wo sich heute ein Wiesengelände befindet. Dort existieren laut Geologischer Karte von Bayern nicht die sonst überall auf dem Blumenberg anstehenden Oberen Schichten des Weißjura, sondern ältere Untere Solnhofener Schichten des Weißjura. Wenn das &quot;Berliner Exemplar&quot; tatsächlich aus letzteren Schichten stammt, wäre es der geologisch älteste aller bisherigen zehn Urvogelfunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hatte es irrtümlich geheißen, das &quot;Berliner Exemplar&quot; sei im Steinbruch von Johann Dörr entdeckt worden. In Wirklichkeit besaß Dörr aber, wie Tischlinger ermittelte, zur Fundzeit noch keinen Steinbruch, sondern erst viel später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Tischlinger nahm 2003, 2004 und 2005 am &quot;Berliner Archaeopteryx-Exemplar&quot; umfangreiche Untersuchungen unter langwelligem ultraviolottem Licht mit einer verbesserten Filterungstechnik vor. Dabei konnte er mehrere bisher unklare Einzelheiten des Skelettbaus unterscheiden und wissenschaftlich beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen am Schultergürtel des &quot;Berliner Urvogels&quot; durch Tischlinger zeigten, dass dieser nicht gut und ausdauernd fliegen konnte. Er habe eher wie ein Hühnervogel gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise stellte sich zudem heraus, dass die Reste der Federn nicht nur als Abdruck, sondern stellenweise auch als dunkler Substanzfilm erhalten sind. Die Federreste stimmen in ihrem Bau mit Federn moderner Vögel überein. Tischlinger vermutet, der Urvogel sei rebhuhnfarben gemustert gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitschrift &quot;Archaeopteryx&quot; des Jura-Museums Eichstätt schilderte Tischlinger auch, wie das &quot;Berliner Archaeopteryx-Exemplar&quot; gegen Ende des Zweiten Weltkrieges vor Zerstörung bei Luftangriffen oder Abtransport nach Russland bewahrt wurde. Als die Bombardements zunahmen, entfernte man im Museumskeller einige Bodenplatten, hob eine Grube aus, versenkte darin den Urvogel in einer feuerfesten Stahlkassette zusammen mit dem Kopf eines riesigen Dinosauriers aus Afrika. Danach tarnte man das Versteck mit Sand- und Bodenplatten so gut, dass es bei Kriegsende nicht aufspürbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
Ernst Probst: Archaeopteryx - Die Urvögel aus Bayern&lt;br /&gt;
Bestellung bei Amazon:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Archaeopteryx-Die-Urv%C3%B6gel-aus-Bayern/dp/3656242372/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1344704220&amp;sr=1-1&quot;&gt;http://www.amazon.de/Archaeopteryx-Die-Urv%C3%B6gel-aus-Bayern/dp/3656242372/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1344704220&amp;sr=1-1&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-01T08:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/126462691/">
    <title>Lexika schweigen ihn tot: Johann Jakob Kaup</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/126462691/</link>
    <description>Darmstadt / Wiesbaden  Er war im 19. Jahrhundert einer der bedeutendsten Zoologen und Paläontologen und steht trotzdem in keinem gedruckten Lexikon der Gegenwart. Zahlreiche heutige und ausgestorbene Insekten, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere verdanken ihm ihren wissenschaftlichen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erster beschrieb Kaup den riesigen Rhein-Elefanten Deinotherium giganteum, den löwengroßen Säbelzahntiger Machairodus aphanistus, das bizarr aussehende Krallentier Chalicotherium goldfussi und viele andere exotische Tiere am Ur-Rhein in Rheinhessen aus dem Miozän vor etwa zehn Millionen Jahren. Ihm verdankt auch das rätselhafte Handtier Chirotherium aus der Triaszeit vor rund 240 Millionen Jahren seinen Namen. Unter anderem hat er den Begriff Pterosauria für die Flugsaurier geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Mann, von dem hier die Rede ist, erschien jetzt eine 256 Seiten umfassende Biografie mit dem Titel Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt (ISBN: 3640849167). Verfasser dieses reich bebilderten Werkes ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der bereits zahlreiche Bücher über paläontologische Themen veröffentlicht hat. Die Biografie über Johann Jakob Kaup erschien bei GRIN Verlag für akademische Texte (München) als gedrucktes Taschenbuch und als E-Book im PDF-Format.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaups Kindheit und Jugend stand unter keinem guten Stern. Er wurde 1803 in Darmstadt als Sohn eines Offiziers unehelich geboren und wuchs dort ohne Vater in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Lehrer trauten ihm wenig zu. Als seine Mutter 1820 starb, war er 17 Jahre alt und mittellos. Geld bleib auch später meistens knapp, weil ihn seine Dienstherren schlecht bezahlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er nur zwei Semester in Göttingen und Heidelberg studierte, entwickelte er sich zu einem der ganz Großen in der Zoologie und Paläontologie. Viele bedeutende Naturforscher im In- und Ausland schätzten ihn sehr, schrieben ihm Briefe, besuchten ihn, luden ihn ein und tauschten mit ihm Museumsobjekte. Wie manch anderer Gelehrte seiner Zeit war auch er vor  wissenschaftlichen Irrtümern nicht gefeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kaup 1873 im Alter von 70 Jahren in Darmstadt starb trauerten seine Frau, vier Töchter und ein Sohn um ihn. An ihn erinnern die Kaupstraße in Darmstadt, das Kaup-Archiv und die wissenschaftliche Publikation Kaupia des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, der Mount Kaup in Neuseeland und einige wissenschaftliche Tiernamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellung des Taschenbuches Johann Jakob Kaup bei:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.libri.de/shop/action/productDetails/14652612/ernst_probst_johann_jakob_kaup_der_grosse_naturforscher_aus_darmstadt_3640849167.html&quot;&gt;http://www.libri.de/shop/action/productDetails/14652612/ernst_probst_johann_jakob_kaup_der_grosse_naturforscher_aus_darmstadt_3640849167.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2012-08-11T13:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/126426308/">
    <title>Taschenbücher über Themen aus dem Eiszeitalter</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/126426308/</link>
    <description>Wiesbaden / München  Bei GRIN Verlag für akademische Texte (München) - sind zahlreiche Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors über Themen aus dem Eiszeitalter erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland im Eiszeitalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Taschenbuch Deutschland im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst schildert den wechselvollen Verlauf der von starken Klimaschwankungen geprägten Epoche der Erdgeschichte vor etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahren. In diesem Zeitabschnitt, der Eiszeitalter oder Pleistozän genannt wird, gab es Warmzeiten, in denen zwischen Nordseeküste und Alpenrand ähnliche Verhältnisse wie heute in Afrika herrschten. Andererseits rückten in Eiszeiten die Gletscher aus dem Norden bis in die Gegend von Dresden, Erfurt und Recklinghausen sowie aus dem Süden bis Biberach an der Riss, Fürstenfeldbruck und Burghausen an der Salzach vor und begruben die Landschaft unter einem dicken Eispanzer. Während der Warmphasen schwammen Flusspferde im Rhein und in anderen Flüssen. Dagegen lebten in Kaltphasen zottelige Mammute, Fellnashörner und Moschusochsen auf dem Festland. Im Eiszeitalter existierten zu unterschiedlichen Zeiten die Heidelberg-Menschen, Neandertaler und ersten anatomisch modernen Menschen. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch die Taschenbücher Rekorde der Urzeit, Rekorde der Urmenschen, Der Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen und Der Höhlenbär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellung bei: &lt;a href=&quot;http://www.grin.com/e-book/151809/deutschland-im-eiszeitalter&quot;&gt;http://www.grin.com/e-book/151809/deutschland-im-eiszeitalter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der riesige Mosbacher Löwe (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist, steht im Mittelpunkt des Taschenbuches des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland. Das kleine Taschenbuch Der Mosbacher Löwe ist ein Auszug aus dem großen Taschenbuch Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellung bei: &lt;a href=&quot;http://www.grin.com/e-book/150768/der-mosbacher-loewe&quot;&gt;http://www.grin.com/e-book/150768/der-mosbacher-loewe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiszeitliche Löwen aus Europa, Asien und Amerika stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es beginnt mit dem riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis), der nach etwa 600.000 Jahre alten Funden aus dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt ist. Dieser Mosbacher Löwe gilt mit einer Gesamtlänge von bis zu 3,60 Metern als der größte Löwe aller Zeiten in Deutschland und Europa. Seine Kopfrumpflänge betrug etwa 2,40 Meter, sein Schwanz maß weitere 1,20 Meter. Von dieser imposanten Raubkatze stammt der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) ab, der im Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebte. Noch größer als der Mosbacher Löwe und der Europäische Höhlenlöwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus dem Eiszeitalter vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren. Er wird ebenso vorgestellt wie der vor etwa 40.000 bis 10.000 Jahren existierende Ostsibirische Höhlenlöwe (Panthera leo vereshchagini), den man auch Beringia-Höhlenlöwe nennt. Weitere Kapitel befassen sich mit Höhlenlöwen in der Kunst der Eiszeit, Löwenfunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eiszeitlichen Raubkatzen in Deutschland und Löwen der Gegenwart. Geschildert wird auch der Ablauf des von starken Klimaschwankungen geprägten Eiszeitalters in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellungen bei: &lt;a href=&quot;http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen&quot;&gt;http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Säbelzahnkatzen oder Säbelzahntiger, wie man sie früher nannte, faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem Blauen Planeten. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur. Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch Säbelzahnkatzen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren und Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. Das Taschenbuch Säbelzahnkatzen ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf) Rekorde der Urmenschen und Monstern auf der Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellung bei: &lt;a href=&quot;http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen&quot;&gt;http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2012-08-11T13:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/126395967/">
    <title>Taschenbuch: Archaeopteryx - Die Urvögel aus Bayern</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/126395967/</link>
    <description>München / Solnhofen / Wiesbaden - Die geologisch ältesten, meisten und schönsten Urvögel kamen im Gebiet von Solnhofen, Langenaltheim, Eichstätt, Jachenhausen bei Riedenburg und Daiting in Bayern zum Vorschein. Dort wurden bisher eine Feder und elf Skelette von Urvögeln der ungefähr tauben- oder krähengroßen Gattung Archaeopteryx entdeckt. Weitere solche Funde werden sicherlich folgen. Jene Vogelvorfahren aus der späten Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren hatten Merkmale von Vögeln und von Reptilien. Kennzeichnend für Reptilien sind die bezahnten Kiefer, der saurierartige Bau von Schultergürtel und Becken, die Proportionen der Vorderbeine, die bekrallten Finger, einfach gebaute Rippen ohne Querfortsätze, Bauchrippen und der lange Wirbelschwanz. Mit diesen ältesten bekannten Vogelvorfahren aus der Zeit der Dinosaurier und Flugsaurier befasst sich das Taschenbuch Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Manche Laien können sich vermutlich nur schwer vorstellen, dass Vögel aus evolutionsbiologischer Sicht eine Gruppe von hochspezialisierten Dinosauriern und somit Reptilien sind. Archaeopteryx kann man heute als Urvogel, als Sauriervogel oder als gefiederten Dinosaurier bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellung des Taschenbuches über Archaeopteryx bei: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.grin.com/de/e-book/198113/archaeopteryx-die-urvoegel-aus-bayern&quot;&gt;http://www.grin.com/de/e-book/198113/archaeopteryx-die-urvoegel-aus-bayern&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2012-08-11T13:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5872052/">
    <title>Viele Fundorte von Höhlenlöwen in Deutschland</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5872052/</link>
    <description>Wiesbaden  Wie viele Fundorte von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) aus dem Eiszeitalter kennt man in Deutschland? Eine Antwort auf diese Frage gibt das Taschenbuch Höhlenlöwen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst: Darin werden 100 Fundorte von Höhlenlöwen aus Deutschland  gegliedert nach Bundesländern  sowie viele weitere aus Österreich und der Schweiz erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Reste von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter wurden in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entdeckt. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. &lt;br /&gt;
Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3, aus Sachsen 2, aus Hamburg 1 und aus Berlin 1. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Leipzig, Hamburg und Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort hat man Reste von rund 30 Höhlenlöwen gefunden. Ebenfalls einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren Europas entdeckt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden. &lt;br /&gt;
Die frühesten und größten Löwen in Deutschland sind  Ernst Probst zufolge  die Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gewesen. Sie sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckt hat. Diese Mosbacher Löwen erreichten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter übertrafen. Aus ihnen sind vor da. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Höhlenlöwen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-11T17:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5872051/">
    <title>Säbelzahntiger am Ur-Rhein</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5872051/</link>
    <description>Wiesbaden  Am Ufer des Ur-Rheins in Südwestdeutschland lebten vor rund zehn Millionen Jahren löwengroße Säbelzahntiger. Nachzulesen ist dies in den Taschenbüchern Der Ur-Rhein und Säbelzahnkatzen des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Bei dem Säbelzahntigern am Ur-Rhein handelt es sich um die Art Machairodus aphanistus, die erstmals nach Funden aus der Gegend von Eppelsheim in Rheinland-Pfalz beschrieben wurde. Zeitgenossen dieser Säbelzahntiger waren Dolchzahnkatzen der Art Paramachairodus ogygius, die nur etwa halb so groß gewesen sind. Die Taschenbücher Der Ur-Rhein und Säbelzahnkatzen sind bei GRIN Verlag für akademische Texte &lt;a href=&quot;http://www.grin.de&quot;&gt;http://www.grin.de&lt;/a&gt; als gedruckte und elektronische Version erhältlích. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Säbelzahntiger faszinieren seit eh und je die Menschen in aller Welt. Diese Raubkatzen mit ihren im Extremfall bis zu 28 Zentimeter langen Eckzähnen gehören zu den bekanntesten Säugetieren der Urzeit. Die ersten von ihnen jagten bereits im Miozän vor rund 15 Millionen Jahren auf unserem Blauen Planeten. Die letzten verschwanden gegen Ende des Eiszeitalters vor etwa 11.700 Jahren für immer aus der Natur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen mehr oder minder eindrucksvollen Großkatzen befasst sich das Taschenbuch Säbelzahnkatzen. Es stellt in Deutschland, Europa, Afrika, Asien und Amerika entdeckte Arten der Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sowie andere prähistorische Raubkatzen vor: nämlich Mosbacher Löwen, Höhlenlöwen, Europäische Jaguare, Leoparden, Schnee-Leoparden, Geparden und Pumas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee für dieses Taschenbuch über Säbelzahnkatzen reifte während der Recherchen für die 2009 erschienenden Titel Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren und Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter von Ernst Probst. Denn dabei ging es oft auch um Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Taschenbuch Säbelzahnkatzen ist Professor Dr. Helmut Hemmer aus Mainz, Dr. Thomas Keller aus Wiesbaden und Dick Mol aus Hoofddorp (Niederlande) gewidmet. Professor Dr. Helmut Hemmer gilt als international renommierter Experte für fossile Katzen und war früher am Zoologischen Institut der Universität Mainz tätig. Dr. Thomas Keller arbeitet als Paläontologe am Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden und hat sich um die Erforschung der Mosbach-Sande und deren fossile Tierwelt verdient gemacht. Dick Mol ist Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter (vor allem Mammut) aus Hoofddorp (Niederlande). Alle drei haben dem Autor vielfach mit großer Geduld bei den Recherchen für verschiedene Taschenbücher geholfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Probst hat mehr als 30 Bücher und Taschenbücher veröffentlicht. Am bekanntesten sind seine Werke Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf) Rekorde der Urmenschen und Monstern auf der Spur.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-11T17:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5872048/">
    <title>Räuberische Bärenhunde am Ur-Rhein</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5872048/</link>
    <description>Eppelsheim  Im Miozän vor rund zehn Millionen Jahren haben am Ur-Rhein in Rheinhessen neben Säbelzahntigern und Hyänen auch räuberische Bärenhunde gejagt. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Der Ur-Rhein des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Bärenhunden (wissenschaftlich Amphicyonidae genannt) handelt es sich um eine ausgestorbene Familie der Hundeartigen Raubtiere. Sie glichen äußerlich einer Mischung aus Bären und Hunden, weswegen man sie als Bärenhunde oder Hundebären bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form ihres Körpers erinnerte an Bären, die Form ihres Kopfes und die Anordnung ihrer Zähne dagegen an Bären. Diese Raubtiere traten  wie Bären und der Mensch  mit der ganzen Sohle auf (Sohlengänger) anstatt nur mit den Zehen (Zehengänger) wie die meisten Katzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Miozän (etwa 23 bis 5 Millionen Jahre) entwickelten sich verschiedene Formen von Bärenhunden vom Allesfresser bis zum hochspezialisierten Fleischfresser. Als bekannteste Gattung der Bärenhunde im Miozän gilt Amphicyon. Sie ist auch aus den etwa zehn Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland war der Bärenhund Amphicyon im Miozän eines der größten Raubtiere. Männliche Tiere dieser Gattung waren bis zu zwei Meter lang und wogen schätzungsweise bis zu 300 Kilogramm. Amphicyon sah aus wie ein großer Bär, trug aber scharfe Zähne wie ein Wolf. Sein Hals war dick, seine kurzen Beine wirkten gedrungen und der Schwanz sah kräftig aus. Das weiß man aufgrund eines Skelettfundes dieser Gattung&lt;br /&gt;
aus Südfrankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bärenhund Amphicyon lebte ähnlich wie ein heutiger Braunbär. Wie Letzterer fraß er Pflanzen (Beeren, Nüsse und andere Früchte) sowie Fleisch. Seine Beutetiere tötete er mit kräftigen Prankenschlägen. Mit seinen großen Muskelansatzstellen am Schädel und seinen kräftigen Reißzähnen konnte Amphicyon vermutlich sogar große Knochen zerbeißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim bekannte Art Amphicyon eppelsheimensis (früher Amphicyon major eppelsheimensis genannt) erreichte eine Gesamtlänge von ca. 1,90 Metern und eine Schulterhöhe von etwa 0,85 Meter. Amphicyon eppelsheimensis wurde 1930 von dem Darmstädter Paläontologen Karl Weitzel (18901949) beschrieben. Diese Art ist aus Eppelsheim, Gau-Weinheim und vom Wissberg bei Gau-Weinheim bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bärenhund namens Agnotherium antiquum aus Eppelsheim wurde bereits 1833 von dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup beschrieben. Ihm war bei der Namengebung bewusst, dass es sich um ein gefährliches Raubtier handelt. Der Gattungsname Agnotherium besteht nämlich aus den griechischen Wörtern agnostos (unbekannt) und therion (wildes Tier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reich bebilderte Taschenbuch Der Ur-Rhein ist in rund 100 Online-Buchshops  wie Amazon, GRIN oder Libri  erhältlich.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-11T17:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5597939/#5652664">
    <title>&lt;ul&gt;&quot;Die im Eiszeitalter vor etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahren lebenden...</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5597939/#5652664</link>
    <description>&lt;ul&gt;&quot;Die im Eiszeitalter vor etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahren lebenden Urmenschen in Deutschland mussten sich vor etlichen großen Raubkatzen fürchten.&quot; &lt;/ul&gt;  stimmt in dieser Formulierung nicht. Das bislang älteste außerhalb Afrikas entdeckte hominide Fossil ist ein etwa 1,8 Millionen Jahre alter Schädel aus einem Fundort in Georgien. Im Gebiet des heutigen Deutschland lebten Urmenschen erst wesentlich später.</description>
    <dc:creator>nömix</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nömix</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-19T11:28:28Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5609793/">
    <title>Die Höhlenlöwen aus der Zoolithenhöhle</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5609793/</link>
    <description>Erlangen  Nirgendwo auf der Erde sind mehr Reste von Europäischen Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter entdeckt worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz. Schon im 18. Jahrhundert hat man dort Fossilien von rund 25 Höhlenlöwen gefunden. Bei Grabungen ab 1971 kamen weitere Schädel-, Kiefer- und Skelettreste dazu. Insgesamt dürfte man in der Zoolithenhöhle rund 30 Höhlenlöwen geborgen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Das mehr als 300 Seiten umfassende Werk befasst sich mit eiszeitlichen Löwen, Jaguaren, Leoparden, Geparden, Pumas und Säbelzahnkatzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Löwen aus dem Eiszeitalter vor etwa 300.000 Jahren bis zu dessen Ende vor etwa 10.700 Jahren werden als Europäische Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) bezeichnet. Sie sind aus den riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, den größten Löwen Deutschlands und Europas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mosbacher Löwe ist nach dem Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt. Er erreichte eine imposante Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern. Davon entfielen ca. 2,40 Meter auf Kopf und Körper sowie ungefähr 1,20 Meter auf den Schwanz. Nur der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) übertraf mit einer Gesamtlänge von maximal 3,70 Metern den Mosbacher Löwen noch um einige Zentimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäische Höhlenlöwe wurde 1810 von dem Arzt und Naturforscher Georg August Goldfuß (17821848), als er noch in Erlangen arbeitete, anhand eines Schädelfundes aus der Zoolithenhöhle erstmals wissenschaftlich beschrieben. Goldfuß war ein besonders tüchtiger Gelehrter: Ihm ist die Entdeckung von etwa 200 Fossilien aus verschiedenen Fundstellen und Zeitaltern geglückt, die er wissenschaftlich untersuchte und publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute ist der so genannte Holotyp, nach dem der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) erstmals beschrieben worden ist, im Museum für Naturkunde Berlin der Humboldt-Universität vorhanden. Nach Erkenntnissen des deutschen Paläontologen Cajus G. Diedrich handelt es sich dabei um den recht großen Schädel eines erwachsenen männlichen Höhlenlöwen. Der 40,2 Zentimeter lange Schädel stammt aus der&lt;br /&gt;
Würm-Eiszeit (etwa 115.000 bis 11.700 Jahre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Holotyp des Höhlenlöwen aus der Zoolithenhöhle wurde aus Teilen von mindestens zwei Tieren zusammengesetzt, fand Diedrich heraus. So ist der linke Oberkieferast rund drei Zentimeter kürzer und auch, was seine Proportionen anbetrifft, merklich schlanker als der rechte. Offenbar stammt der rechte berkieferast mit einem großen Eckzahn von einem Männchen, der linke dagegen von einem Weibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zoolithenhöhle wurde durch Unmengen fossiler Tierknochen berühmt. Dort fand man Reste von schätzungsweise etwa 800 Höhlenbären (Ursus spelaeus), aber auch zahlreichen Höhlenhyänen (Crocuta crocuta spelaea) und  wie erwähnt  ungewöhnlich vielen Höhlenlöwen. Dieser Fundreichtum bewog den evangelischen Pfarrer Johann Friedrich Esper (17321781) aus Uttenreuth bei Erlangen, der 1771 seine erste Erkundungsreise in die geheimnisvolle Unterwelt unternommen hatte, die Höhle als Kirchhof unter der Erde zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäische Höhlenlöwe erreichte mit einer Gesamtlänge bis zu etwa 3,20 Metern nicht mehr die Länge seines riesigen Vorgängers aus dem Eiszeitalter vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren. Aber er war immer noch merklich größer als heutige Löwen in Afrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den im Taschenbuch Höhlenlöwen erwähnten Fundorten eiszeitlicher Raubkatzen befinden sich etliche Höhlen aus der Fränkischen Schweiz. Zum Gelingen des Buches hat die Paläontologin Dr. Brigitte Hilpert, die in Nürnberg und Erlangen arbeitet, maßgeblich beigetragen.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-27T08:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5609785/">
    <title>Höhlenlöwen aus Berlin und Brandenburg</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5609785/</link>
    <description>Berlin  Berlin gehört zu den deutschen Großstädten, in denen Reste von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) aus dem Eiszeitalter entdeckt wurden. Dies berichtet der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter. Am Alexanderplatz in Berlin kam während der 1930-er Jahre beim U-Bahn-Bau der Schädel eines Höhlenlöwen zum Vorschein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reste eiszeitlicher Säugetiere  wie Mammut, Fellnashorn, Wildpferd, Elch, Wisent, Moschusochse, Höhlenlöwe und Wolf  sind in Berlin und Brandenburg seit mehr als 200 Jahren bekannt. In den Schottern und Sanden des so genannten Rixdorfer Horizontes hat man Tausende von Fossilien gefunden. Rixdorf ist ein alter Name für Neukölln. 1920 wurde es zusammen mit anderen Orten in Berlin eingemeindet. In Rixdorf gab es früher Kies- und Sandgruben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Probst zufolge sind in Brandenburg an mindestens drei Fundstellen Reste von Höhlenlöwen entdeckt worden. Aus Niederlehme bei Königs-Wusterhausen (Kreis Dahme-Spreewald) kennt man unter anderem Fossilien von Höhlenlöwe, Leopard, Höhlenbär und Höhlenhyäne. Weitere Höhlenlöwen-Fundorte in Brandenburg sind Schönfeld (Kreis Spree-Neiße) bei Cottbus und Werder-Phoeben/Havel (Kreis Potsdam-Mittelmark).</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-27T08:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5597949/">
    <title>Vor zehn Millionen Jahren war es noch wärmer als heute</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5597949/</link>
    <description>Wiesbaden  Vor etwa zehn Millionen Jahren war es in Deutschland zwar wärmer als heute, aber nicht mehr so warm wie wenige Millionen Jahre zuvor. Dies berichtet das Taschenbuch Der Ur-Rhein des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Das damalige Klima war wärmer und feuchter als gegenwärtig, aber nicht tropisch. Hinweise dafür lieferten Blätter in Tonlinsen, die von Amber- und Zimtbäumen stammen, die in Deutschland jetzt nicht mehr wachsen, sowie von Ahornen, Eichen, Pappeln, Ulmen und Weiden. Wärmeliebende Palmen gediehen am Ur-Rhein nicht mehr, die letzten dieser Gewächse in Deutschland kennt man aus der Zeit vor etwa 17 Millionen Jahren. Auch Krokodile, die vor rund 15 Millionen Jahren noch durch Funde nachgewiesen sind,  kamen vor zehn Millionen Jahren nicht mehr vor, ihnen war es in Deutschland zu kalt geworden. Dagegen existierten am Ur-Rhein noch drei Arten von Menschenaffen, die aber bald danach verschwanden. Vor rund zehn Millionen Jahren herrschten in Deutschland mittlere Jahrestemperaturen von etwa 11 bis 15 Grad Celsius, heute sind es 10 bis 11 Grad. Außerdem gab es durchschnittliche Jahresniederschläge um 1000 bis 1200 Millimeter (heute 500 Millimeter). Das Taschenbuch Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren ist erhältlich bei Amazon und Libri.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-21T17:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5597939/">
    <title>Urmenschen hatten Angst vor großen Raubkatzen</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5597939/</link>
    <description>Wiesbaden  Die im Eiszeitalter vor etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahren lebenden Urmenschen in Deutschland mussten sich vor etlichen großen Raubkatzen fürchten. Denn in diesem Abschnitt der Erdgeschichte existierten Löwen, Jaguare, Leoparden, Geparden, Pumas und Säbelzahnkatzen. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch Höhlenlöwen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor rund einer Million Jahren jagten in Thüringen die löwengroße Säbelzahnkatze Homotherium mit eindrucksvollen Fangzähnen, die merklich kleinere Dolchzahnkatze Megantereon und sogar der Puma. Damals verfügten die Urmenschen noch über keine wirksamen Waffen, denn Lanzen, Speere sowie Pfeil und Bogen waren noch nicht erfunden. Wahrscheinlich beherrschten sie auch noch nicht das Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waffenlos waren vermutlich auch die Urmenschen vor etwa 600.000 Jahren. Damals streiften in der Gegend von Wiesbaden in Hessen riesige Löwen umher, die eine Gesamtlänge bis zu 3,60 Meter erreichten. Es waren die frühesten und größten Löwen in Deutschland. Man nennt sie Mosbacher Löwen, weil Reste von ihnen im Umkreis des ehemaligen Dorfes Mosbach bei Wiesbaden gefunden wurden. Zähne und Knochen solcher Riesenlöwen sind auch in Baden-Württemberg (Mauer bei Heidelberg) und in Nordrhein-Westfalen (Dechenhöhle in Iserlohn) zum Vorschein gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgenossen dieser Riesenlöwen waren Jaguare, Geparden und Säbelzahnkatzen, die ebenfalls im Raum Wiesbaden durch Funde nachgewiesen sind. Aus Mauer bei Heidelberg kennt man auch Reste von Leoparden zu dieser Zeit. Mauer ist der weltberühmte Fundort eines Unterkiefers des Heidelberg-Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren scheint Deutschland  nach vielen Funden zu schließen  ein wahres Paradies für Höhlenlöwen gewesen zu sein, die aus den Mosbacher Löwen hervorgegangen sind. Die Höhlenlöwen waren mit Schwanz bis zu 3,20 Meter lang, womit sie heutige Löwen in Afrika, die es auf etwa 2,90 Meter bringen, übertrafen. Männliche Höhlenlöwen wogen schätzungsweise mehr als 300 Kilogramm, rund 100 Kilo mehr als gegenwärtige Löwen. Auch während dieser Zeit gab es Leoparden und Säbelzahnkatzen im Gebiet von Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Begegnungen mit Höhlenlöwen waren Urmenschen nicht mehr wehrlos. Sie konnten  ihnen mit Lanzen und Speeren entgegen treten, die es offenbar seit mehr als 300.000 Jahren erstmals gab. Löwen waren jetzt nicht mehr nur Jäger, sondern manchmal auch Gejagte. Unter den Speiseabfällen von Urmenschen in Thüringen vor über 300.000 Jahren befanden sich auch Reste von Eiszeit-Löwen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem hatten sogar noch die frühen Jetztmenschen vor ungefähr 30.000 Jahren großen Respekt vor Höhlenlöwen. Das lässt sich an aus Mammutelfenbein geschnitzten Figuren aus Süddeutschland ablesen, welche Körpermerkmale von Höhlenlöwen und Menschen hatten. Vielleicht stellten diese geheimnisvollen Mischwesen mysteriöse Ahnherren oder sogar Gottheiten dar?</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-21T17:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5597931/">
    <title>Taschenbuch informiert über den Ur-Rhein</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5597931/</link>
    <description>Wiesbaden  Wie weit reichen die Anfänge des Rheins zurück? Welche Abschnitte des frühen Rheins sind bekannt? Welche Tiere haben am Ufer dieses Flusses gelebt? Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt das Taschenbuch Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und beim Buchgroßhändler Libri unter der Internetadresse &lt;a href=&quot;http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html&quot;&gt;http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8105517/ernst_probst_der_ur_rhein_3640248015.html&lt;/a&gt; erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders ausführlich befasst sich das Taschenbuch mit dem Ur-Rhein im Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren. Dieser Fluss hatte teilweise einen ganz anderen Lauf als heute. Er floss nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz und Wiesbaden, sondern westlich davon über den Raum Alzey in Richtung Binger Pforte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wort und Bild stellt das Taschenbuch die exotische Tierwelt vor, die am Ufer des Ur-Rheins existierte. Dazu gehörten meterlange Schildkröten, Biber, Insektenfresser, fünf Arten von Rüsseltieren, Nashörner, Tapire, Schweine, krallenfüßige Huftiere, dreihufige Ur-Pferde, kleinwüchsige Hirsche, Waldantilopen, Bärenhunde, Katzenbären, Hyänen, Säbelzahnkatzen und sogar Menschenaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie Zähne und Knochen des Rüsseltieres Deinotherium giganteum (Riesiges Schreckenstier enthalten. Dieses Rüsseltier wird auch Dinotherium, Hauer-Elefant und Rhein-Elefant genannt. Berühmt ist der 1835 entdeckte Dinotherium-Schädel aus der Gegend von Eppelsheim. Dort informiert seit 2001 das sehenswerte Dinotherium-Museum über die Tierwelt am Ur-Rhein in Rheinhessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Taschenbuch Der Ur-Rhein ist dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen aus Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos aus Eppelsheim und dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) gewidmet. Franzen ist der Wiederentdecker der Dinotheriensand-Fundstelle und Begründer der ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Eppelsheim. Roos gilt als der geistige Vater des Dinotherium-Museums in Eppelsheim. Kaup hat sich um die Erforschung der Tierwelt aus den Dinotheriensanden in Rheinhessen verdient gemacht.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-21T17:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5597922/">
    <title>Superfrauen aus dem Wilden Westen</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5597922/</link>
    <description>Wiesbaden - Wenn der Begriff Wilder Westen fällt, denkt man meistens an mehr oder minder tapfere Männer wie indianische Häuptlinge, Krieger, Medizinmänner oder weiße Pioniere, Farmer, Jäger, Soldaten, Sheriffs und Revolverhelden. Von tüchtigen Frauen ist in dieser Welt, in der Gewalt oft eine große und traurige Rolle spielte, weniger die Rede. Doch in Wirklichkeit haben im Wilden Westen auch zahlreiche Frauen mutig ihren Mann gestanden und manchmal sogar  wie die Meisterschützin Annie Oakley  Mitglieder des angeblich starken Geschlechts übertroffen. Darauf weist das Taschenbuch Superfrauen aus dem Wilden Westen des Wiesbadener Autors Ernst Probst in Wort und Bild hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Biografien der Superfrauen aus dem Wilden Westen stammen mit wenigen Ausnahmen  nämlich Lozen, Mohongo und Queen Betty  aus drei Titeln der insgesamt 14-bändigen Taschenbuchreihe Superfrauen von Ernst Probst. Nämlich Superfrauen 1 Geschichte, Superfrauen 2  Religion und Superfrauen 7  Film und Theater. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Superfrauen aus dem Wilden Westen werden vorgestellt: die Scharfschützin Calamity Jane, die selige Katharina Tekakwitha, die Kriegerin Lozen, der Showstar Adah Isaacs Menken, die Sachen-Ehefrau Mohongo, die Meisterschützin Annie Oakley, die Indianer-Prinzessin Pocahontas, die Anführerin Queen Betty, die indianische Volksheldin Sacajawea, die Banditenkönigin Belle Starr und die Zirkuspionierin Agnes Lake Thatcher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 81-seitige Taschenbuch Superfrauen aus dem Wilden Westen (ISBN 978-3-640-12522-7) ist bei GRIN Verlag für akademische Texte www.grin.de erschienen und beim Buchgroßhändler Libri unter der Internetadresse &lt;a href=&quot;http://www.libri.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=fdc-ffgijzsdgk8.www13?searchString=Superfrauen+aus+dem+Wilden+Westen&quot;&gt;http://www.libri.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=fdc-ffgijzsdgk8.www13?searchString=Superfrauen+aus+dem+Wilden+Westen&lt;/a&gt; erhältlich.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-21T17:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5597915/">
    <title>Höhlenlöwenfunde in deutschen Städten</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5597915/</link>
    <description>Wiesbaden  Auch deutsche Städte mit heute teilweise Hunderttausenden von Einwohnern gehören zu den Fundorten mit Resten von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) aus dem Eiszeitalter. Das beweisen Fossilien solcher bis zu 3,20 Meter langen und maximal 300 Kilogramm schweren Raubkatzen aus Stuttgart, Wiesbaden, Hamburg, Leipzig und Berlin. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Fund von Höhlenlöwen-Resten in Stuttgart glückte schon 1700 in Cannstatt nahe der Uffkirche, wo damals die Entdeckung eines Mammuts für großes Aufsehen sorgte. Dabei hat man auch Zähne und zwei Zehenglieder eines Höhlenlöwen geborgen. Im Travertin-Steinbruch Biedermann in Stuttgart-Untertürkheim kamen ab 1929 zahlreiche Reste von Höhlenlöwen aus der Eem-Warmzeit (etwa 127.000 bis 115.000 Jahre) ans Tageslicht. Stuttgart-Zuffenhausen wurde bereits 1927 als Höhlenlöwen-Fundort erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet von Wiesbaden hat man vor allem Zähne und Knochen von riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) geborgen, die vor etwa 600.000 Jahren lebten. Ihr Name bezieht sich auf das ehemalige Dorf Mosbach bei Wiesbaden, wo beim Abbau von Sand und Kies immer wieder Reste eiszeitlicher Tiere, darunter auch Löwen, zum Vorschein kamen. Die  Mosbacher Löwen waren mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern die größten Löwen in  Europa. Aus ihnen sind vor etwa 300.000 Jahren die Höhlenlöwen entstanden. In Mosbach, Wiesbaden-Biebricher Allee und in Wiesbaden-Schierstein hat man auch Reste von Höhlenlöwen entdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ellenknochen aus Hamburg-Harburg gilt als der nördlichste Fund eines eiszeitlichen Höhlenlöwen in Deutschland. In der Gegend des so genannten Hamburg-Harburger Urstromtals hat man auch Reste vom Mammut, Fellnashorn, Wisent, Rentier, Riesenhirsch, Wildpferd und Moschusochsen geborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Alexanderplatz in Berlin kam während der 1930-er Jahre beim U-Bahn-Bau der Schädel eines Höhlenlöwen zum Vorschein. Reste eiszeitlicher Säugetiere  wie Mammut, Fellnashorn, Wildpferd, Elch, Wisent, Moschusochse, Höhlenlöwe und Wolf  sind in Berlin und Brandenburg seit mehr als 200 Jahren bekannt. In den Schottern und Sanden des so genannten Rixdorfer Horizontes hat man Tausende von Fossilien gefunden. Rixdorf ist ein alter Name für Neukölln. 1920 wurde es zusammen mit anderen Orten in Berlin eingemeindet. In Rixdorf gab es früher Kies- und Sandgruben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Sandgrube von Leipzig-Lindenthal kam der halbe Unterkiefer eines Höhlenlöwen ans Tageslicht. Dieser Fund wurde 1909 von dem Leipziger Geologen Johannes Felix in den Sitzungsberichten der Naturforschenden Gesellschaft zu Leipzig erwähnt. Felix hatte sich durch die Bergung, Präparation und Aufstellung eines 1908 bei Borna entdeckten Mammuts einem Namen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich drei Fundorte von Eiszeit-Löwen liegen im Stadtgebiet von Weimar. Weimar-Süßenborn gilt als einer der wenigen deutschen Fundorte des erwähnten riesigen Mosbacher Löwen aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren. Dagegen hat man in Weimar-Ehringsdorf und Weimar-Taubach geologisch jüngere Reste von Höhlenlöwen geborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Löwenspuren Europas wurden 1992 von dem Paläontologen Martin Walders auf der Baustelle für ein Nachklärbecken der Emscher-Kläranlage Bottrop-Welheim entdeckt und ausgegraben. Dabei handelt es sich um die rund zehn Meter lange Fährte eines Höhlenlöwen aus der Weichsel-Eiszeit vor etwa 35.000 bis 42.000 Jahren. Sie ist in der Eiszeithalle des Museums für Ur- und Ortsgeschichte (Quadrat Bottrop) zu bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Reste von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter wurden in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entdeckt. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Sie stammen von schätzungweise 30 Höhlenlöwen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-21T17:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5597893/">
    <title>Wo fand man die meisten Höhlenlöwen?</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5597893/</link>
    <description>Wiesbaden  Die meisten Reste von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter wurden in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entdeckt. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2. Unter den Großstädten, in denen Fossilien von Höhlenlöwen zum Vorschein kamen, sind Stuttgart, Wiesbaden, Hamburg und Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Dort hat man Reste von rund 30 Höhlenlöwen gefunden. Ebenfalls einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde wert ist Bottrop-Welheim, wo die ältesten Löwenspuren Europas entdeckt wurden. Sie sind in der letzten Eiszeit zwischen etwa 35.000 und 42.000 Jahren entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühesten und größten Löwen in Deutschland sind  Ernst Probst zufolge  die Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren gewesen. Sie sind nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden benannt, wo man viele Reste von ihnen entdeckt hat. Diese Mosbacher Löwen erreichten eine Gesamtlänge von maximal 3,60 Metern, womit sie heutige Löwen in Afrika um rund einen halben Meter übertrafen. Aus ihnen sind vor da. 300.000 Jahren die bis zu 3,20 Meter langen Höhlenlöwen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-21T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2610180/">
    <title>Auch in Deutschland jagten riesige Laufvögel</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2610180/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=394991&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/media/991/394991_85f2f5a775_s.jpg&quot;  alt=&quot;Diatryma&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesbaden - In grauer Vorzeit haben auch in Deutschland riesige Vögel gelebt, die sogar kleine Säugetiere jagten. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch &quot;Rekorde der Urzeit&quot; hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend eine Leseprobe aus &quot;Rekorde der Urzeit&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der älteste und größte Laufvogel Europas gilt der 2 Meter große Gastornis, der im Paläozän vor etwa 60 Millionen Jahren in Frankreich lebte. Er hatte einen großen Schädel, ein kleines Flügelskelett und riesenhafte Füße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Laufvogel Deutschlands existierte im Eozän vor etwa 45 Millionen Jahren. Er war knapp 2 Meter hoch und wird Diatryma  genannt. Reste von diesem räuberischen Vogel, der selbst kleine Säugetiere nicht verschmähte, wurden im Geiseltal bei Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) und in der Grube Messel bei Darmstadt (Hessen) geborgen. Diatryma ist auch aus Nordamerika bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte flugfähige Vogel dürfte der mit den Geiern verwandte Argentavis magnificens aus Argentinien gewesen sein, der dort im Miozän vor etwa 8 bis 5 Millionen Jahren heimisch war. Seine Flügelspannweite betrug etwa 7,20 Meter. Er war doppelt so groß wie der heutige Andenkondor, der mit einer Flügelspannweite von 3,30 Metern als der größte fliegende Vogel der Gegenwart gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Strauße lebten vor mehr als 2000 Jahren in Neuseeland. Der dort vorkommende Moa (Dinornis maximus) war bis zu 3,60 Meter groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schwerster Vogel gilt der Madagaskarstrauß (Aepyornis maximus), der noch vor etwa 2000 Jahren auf Madagaskar existierte. Er dürfte das Vorbild für die Legende vom sagenhaften Vogel Rock gewesen sein, der angeblich sogar Elefanten ergreifen und mit ihnen davonfliegen konnte. Das Gewicht des Madagaskarstraußes wird auf etwa 450 Kilogramm geschätzt.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-01T08:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2612961/">
    <title>Der Stachelhai Acanthodes: Ein Fisch ohne Zähne</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2612961/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://data1.blog.de/blog/f/fossilien-news/img/Acanthodes26cm.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/blog/f/fossilien-news/img/Acanthodes26cm_small.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesbaden - Während der frühen Permzeit vor etwa 290 bis 260 Millionen Jahren schwammen in vielen Seen im Gebiet von Deutschland die später ausgestorbenen Stachelhaie (Acanthodier). In Mitteleuropa wird die frühe Permzeit wegen der teilweise auffällig rotgefärbten Gesteine aus diesem Zeitabschnitt auch Rotliegendzeit genannt. Ablagerungen aus dieser Zeit treten beispielsweise auf der linken Rheinseite bei Nierstein und Nackenheim unweit von Mainz und örtlich im Saar-Nahe-Gebiet besonders deutlich zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Stachelhaie beruht auf den kräftigen Stacheln, die bei diesen Fischen jeweils den Vorderrand der Flossensegel stützten. Die Stachelhaie sind mit den echten Haien nicht verwandt und werden im weiteren Sinne zur Gruppe der Panzerfische (Placodermen) gerechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schichten aus der Rotliegendzeit wird die Stachelhai-Gattung Acanthodes oft gefunden. Auf diesem Fundreichtum fußt der Name Acanthodes-Schichten im Thüringer Wald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Gattung Acanthodes sind aus der Rotliegendzeit zwei Arten bekannt sind: Eine davon ist die bis zu 20 Zentimeter lange Art Acanthodes bronni, die andere die kleinere Art Acanthodes gracilis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Acanthodes ist die Panzerung in ein aus vielen kleinen Knochenschuppen bestehendes Schuppenkleid abgewandelt. Die zahnlosen Stachelhaie ernährten sich offenbar von Plankton. Acanthodes gilt als guter Schwimmer, der wohl bevorzugt dicht unter der Wasseroberfläche in großen stehenden Gewässern lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Lebzeiten der Stachelhaie in der frühen Permzeit lagen die Lebensräume dieser Fische im damaligen tropischen Gürtel auf 10 Grad bis 20 Grad nördlicher Breite. Das heißt: Analog zu heutigen tropischen Seen herrschte in den oberen Wasserschichten eine Temperatur von ständig mehr als 20 Grad Celsius mit nur sehr geringfügigen Schwankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den einstigen Fundstellen der Stachelhaie in Rheinland-Pfalz sind seit 1986 Grabungen nach Fossilien gesetzlich verboten. Seitdem gibt es von dort keine Neufunde mehr. Es gelangen aber immer wieder Altfunde aus dem Besitz von Privatsammlern in den Fossilienhandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur:&lt;br /&gt;
Haubold, Hartmut: Die Lebewelt des Rotliegenden, Wittenberg 1983&lt;br /&gt;
Probst, Ernst: Deutschland in der Urzeit, München 1986</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-01T17:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2632581/">
    <title>Woher der Begriff Schwarzer Peter kommt</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2632581/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://data1.blog.de/blog/w/wissenschafts-news/img/SchwarzpeterSimmern1.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/blog/w/wissenschafts-news/img/SchwarzpeterSimmern1_small.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesbaden  Der Begriff &quot;Schwarzer Peter&quot;, der oft verwendet wird, wenn es darum geht, jemand die Schuld für einen Fehler zuzuschieben, erinnert an den Räuber Peter Petri, der im 18. und 19. Jahrhundert im Hunsrück und Odenwald sein Unwesen trieb. Auf diese wenig bekannte Tatsache weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch &quot;Der Schwarze Peter&quot; hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1752 in Burgen bei Veldenz im Moselgebiet geborene, schwarzhaarige Holzfäller, Köhler und Räuber war ein Lehrmeister und Komplize des 25 Jahre jüngeren Schinderhannes (1777-1803), der als Deutschlands berühmtester Räuber gilt. Peter Petri kam auf die schiefe Bahn, nachdem französische Soldaten 1792 seine Hütte in der Holzfällerkolonie Hüttgeswasen bei Allenbach im Hunsrück angezündet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 verurteilte man Peter Petri im damals zu Frankreich gehörenden Mainz wegen seiner Verbrechen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, die er in Bicetre bei Paris absitzen sollte. Er erfand hinter Gittern das Kartenspiel &quot;Schwarzer Peter&quot;, bevor er zu einem heute nicht mehr bekannten Zeitpunkt  im Säuferwahn starb. Sowohl der Name des Kartenspiels als auch der Begriff &quot;Schwarzer Peter&quot; gehen laut Ernst Probst auf den zu Lebzeiten gefürchteten Räuber zurück.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-06T12:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2610318/">
    <title>Mammutsitzungen gibt es nicht</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2610318/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=63393&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/media/393/63393_4d037936c6_s.jpg&quot;  alt=&quot;Mammut&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesbaden  Die in den Medien, in der Politik und in der Wirtschaft oft gebräuchlichen Begriffe Mammutprogramm und Mammutsitzung im Sinne von etwas besonders Großem sind völlig fehl am Platz. Denn das eiszeitliche Mammut Mammuthus primigenius war in Wirklichkeit nicht das größte Rüsseltier, sondern mit einer Schulterhöhe von etwa 3 Metern kleiner als ein heutiger Afrikanischer Elefant. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch &quot;Rekorde der Urzeit&quot; hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Elefanten sind  laut Probst  die Waldelefanten (Palaeoloxodon antiquus) und Steppenelefanten (Mammuthus trogonterii) im Eiszeitalter gewesen, die eine Schulterhöhe von ca. 4,50 Metern erreichten. Er glaubt aber nicht, dass statt Mammutprogramm und Mammutsitzung künftig Waldelefanten- oder Steppenelefantensitzung gesagt werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mammute existierten etwa vor 250.000 bis 12.000 Jahren in Europa., aber auch in Asien, Amerika und Afrika. Sie sind durch ein dichtes Fell mit bis zu 35 Zentimeter langen Wollhaaren und darüber liegenden Deckhaaren gut gegen Kälte geschützt gewesen. Außerdem hatten sie eine 3 Zentimeter dicke Haut und eine dicke Fettschicht. Ihre Stoßzähne waren bis zu 4 Meter lang und wogen pro Exemplar drei Zentner. Damit konnten sie Schnee wegschaufeln, um an die darunter befindliche pflanzliche Nahrung zu gelangen. Über das Aussehen der Mammute weiß man gut Bescheid, weil in Sibirien und Alaska insgesamt mehr als 40 Kadaver im Dauerfrostboden geborgen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Taschenbuch &quot;Rekorde der Urzeit&quot; präsentiert zahlreiche Rekorde aus der Erdgeschichte, Pflanzenwelt, Tierwelt und Menschheitsgeschichte. Ernst Probst schrieb auch die Bücher &quot;Deutschland in der Urzeit&quot;, &quot;Deutschland in der Steinzeit&quot;, &quot;Monstern auf der Spur&quot; (Drachen, Riesen, Einhörner), &quot;Der Ur-Rhein&quot; und &quot;Höhlenlöwen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wissenschaftsautor Ernst Probst hat sich vor allem durch seine Bücher über die Urzeit, Steinzeit und Bronzezeit einen Namen gemacht. Diese Standardwerke stehen in vielen europäischen Bibliotheken, werden in der Fachliteratur, den Medien und in renommierten Lexika erwähnt.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-01T08:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/5578921/">
    <title>Höhlenlöwen bekamen einen falschen Namen</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/5578921/</link>
    <description>Wiesbaden  Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) tragen einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter (ISBN 3640272633) hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Höhlenlöwen nachweislich keine Höhlen als Lebens- oder Geburtsort nutzten, bezeichnet der Paläontologe Cajus G. Diedrich aus Halle/Westfalen sie als eiszeitliche Löwen oder spätpleistozäne Steppenlöwen. Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe),  die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise sind Höhlenlöwen wohl durch Höhlenhyänen, denen sie zum Opfer gefallen waren, in Höhlen verschleppt worden. Die bis zu etwa 1,50 Meter langen und rund 0,90 Meter hohen Höhlenhyänen ernährten sich nicht nur von Aas, sondern waren wegen ihrer Körpergröße und Kraft auch fähig, im Rudel zu jagen. Sie fraßen nicht alles vor Ort, sondern schleppten&lt;br /&gt;
Fleisch- und Knochenteile zu einem geschützten Fressplatz, der auch in einer Höhle liegen konnte. Dort bissen sie in Ruhe die Knochen auf, um so an das begehrte energiereiche Knochenmark zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders häufig entdeckte man Reste von Höhlenhyänen in so genannten Hyänenhorsten, die sich in Höhlen befanden. Dort brachten sie offenbar über Generationen hinweg ihren Nachwuchs zur Welt und schleppten ihre Beutetiere ein. Hyänenhorste kennt man aus England, Frankreich, Deutschland und der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher Hyänenhorst war die Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Aus ihr stammen die Funde, nach deren Untersuchung der Arzt und Paläontologe Georg August Goldfuß (1782-1848), der in Erlangen und in Bonn arbeitete, 1810 den Höhlenlöwen und 1823 die Höhlenhyäne erstmals wissenschaftlich beschrieb. Auch der Schädel,  der dem Chirurgen Johann Christian Rosenmüller (17711820) aus Erlangen vorlag, als er 1794 den Höhlenbären beschrieb, ist ein Fund von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zoolithenhöhle sind Reste von mehr als 800 Höhlenbären (Ursus spelaeus), aber auch von vielen Höhlenhyänen (Crocuta crocuta spelaea) und Höhlenlöwen entdeckt worden. Die dort geborgenen Zähne und Knochen von Höhlenlöwen stammen von rund 30 Tieren. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Höhlenlöwen entdeckt worden als in der Zoolithenhöhle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhlenlöwen sind vor etwa 300.000 Jahren aus den riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt  sind. Der Mosbacher Löwe erreichte eine Gesamtlänge von etwa 3,60 Metern und übertraf heutige Löwen damit um rund 50 Zentimeter. Höhlenlöwen brachten es auf maximal 3,20 Meter, womit sie größer als jetzige Löwen in Afrika waren.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-13T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2610415/">
    <title>Hermann von Meyer: Ein Pionier der Wirbeltierpaläontologie</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2610415/</link>
    <description>Von Ernst Probst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/blog/r/rhein-main-nahe/img/Meyer.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Erich Hermann von Meyer kam am 3. September 1801 in Frankfurt am Main als Sohn des Juristen Johann Friedrich von Meyer (1772-1849) zur Welt. Sein Vater wurde 1825 Bürgermeister und Gesandter der freien Reichsstadt Frankfurt in der Bundesversammlung. Von Kindheit an litt Hermann unter einem körperlichen Gebrechen. Er hatte eine Art von Klumpfüßen, weswegen er nicht lange stehen oder gehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Behinderung war Hermann von vielen Kinderspielen, bei denen im Freien herumgetobt wurde, ausgeschlossen. Er genoss in seiner Familie eine sehr gute Erziehung. Von Mai 1808 bis Oktober 1815 besuchte er das Gymnasium in Frankfurt am Main. Als Gymnasiast wandte er sich der Mineralogie und Chemie zu. Mit Friedrich Wöhler (1800-1882), der später ein berühmter Chemiker wurde, führte Hermann als Jugendlicher im Hof seines Elternhauses chemische Versuche durch. Sein Taschengeld gab er fast ausschließlich für Mineralien, Reagentien und Druckschriften über Chemie und Mineralogie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 arbeitete Hermann von Meyer zur Vorbereitung auf das Hüttenwesen im Kahler Glaswerk. Auf Wunsch seines Vaters absolvierte er von 1819 bis 1822 eine Lehre im Bankhaus Gebr. Meyer seines Onkels. Die Beschäftigung in der Bank befriedigte ihn nicht. Während dieser Zeit verzichtete er nicht auf seine chemischen Versuche zusammen mit Wöhler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mai 1822 studierte der 21-jährige Hermann von Meyer an der Universität Heidelberg Mineralogie, Mathematik und Physik. Zu seinen akademischen Lehrern gehörten unter anderem die berühmten Wissenschaftler Heinrich Georg Bronn (1800-1862), Karl Cäsar von Leonhard (1779-1862) und Leopold Gmelin (1789-1853).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824/1825 setzte Hermann von Meyer an der Universität München sein Studium fort. Dort ordnete er zusammen mit Franz von Kobell (1803-1882) die mineralogische Sammlung des bayerischen Staates und hatte in seiner Freizeit Kontakt mit Architekten, Bildhauern und Malern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1825 lernte Hermann von Meyer den Arzt und Anatom Samuel Thomas von Sömmering (17551830) kennen. Auf dessen Veranlassung wurde er am 16. August jenes Jahres in die nach dem Frankfurter Arzt Johann Christian Senckenberg (1707-1772) benannte, 1817 gegründete Senckenbergische Naturforschenden Gesellschaft (SNG) aufgenommen. Er ordnete deren mineralogische und paläontologische Sammlung, entwickelte sich bald dank seiner Ausdauer, seines Scharfsinns und Zeichentalents vom Schüler zum Meister und war Mitredakteur und einer der Hauptautoren der Veröffentlichungsreihe &quot;Museum Senckenbergianum&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1827 wechselte Hermann von Meyer nach Berlin, betrieb dort naturwissenschaftliche Studien und pflegte die Geselligkeit. Täglich traf er sich mit der Schriftstellerin Bettina von Arnim (1785-1859) und lernte dank ihrer Hilfe bedeutende Künstler und Schriftsteller kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827/1828 leitete Hermann von Meyer in Nürnberg ein Institut für Glasmalerei, das unter anderem Arbeiten am Regensburger Dom ausführte. Am 10. Juni 1829 wurde er Mitglied der Leopoldinischen Akademie und erhielt den Beinamen Scheuchzer&quot;, der an den schweizerischen Arzt, Mathematikprofessor und Naturforscher Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733) erinnerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1830 wurde Hermann von Meyer in Frankfurt am Main zum Diaconus der evangelisch-lutherischen Gemeinde gewählt, am 10. Oktober 1834 in die Bürgerrepräsentation aufgenommen und 1835 zum Senior des evangelisch-lutherischen Armenpflegeamts ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Begeisterung unternahm Hermann von Meyer paläontologische Studien. Er besuchte die fossilienreichen Sandgruben von Eppelsheim in Rheinhessen sowie Fossilienfundstätten in Georgsmünd und Solnhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Meyer nahm an zahlreichen Versammlungen von Naturforschern in Europa teil. Ungeachtet seiner Abneigung gegen öffentliches Reden vor großem Publikum trug er zahlreiche Mitteilungen in den Sektionssitzungen vor. Sein Vortragsstil wird als klar, bündig, streng sachlich und seine Sprache als gewählt geschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gelehrte Hermann von Meyer verfasste mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen, beschrieb viele Fossilien und gab ihnen einen wissenschaftlichen Namen. Unter anderem prägte er die Gattungsnamen Plateosaurus (1837) für einen Dinosaurierfund bei Heroldsberg unweit von Nürnberg, Rhamphorhynchus für einen Flugsaurier (1847), Stenopelix für einen Dinosaurier (1857) und Archaeopteryx (1861) für den Abdruck einer Feder eines Ur-Vogels aus Solnhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgenossen rühmten die vorzügliche Allgemeinbildung Hermann von Meyers, sein großes handwerkliches und zeichnerisches Geschick sowie seine gerade und vornehme Gesinnung. Außerdem lobte man seinen ungewöhnlichen Fleiß, seine Ordnungsliebe, seine wundervoll organisierte Arbeit, seine ausgezeichnete Höflichkeit, seine feinen, weltmännischen Umgangsformen und seine Gottesfurcht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 ernannte man Hermann von Meyer zum &quot;Bundestags-Cassen-Controleur&quot; in Frankfurt am Main. In dieser Zeit entfaltete er seine stärkste literarische Aktivität. Er begann sein Werk Zur Fauna der Vorwelt&quot;, gründete zusammen mit Wilhelm Dunker (1809-1885) die Paleontographica&quot; und publizierte viele kleinere Abhandlungen. Von 1838 bis 1843 wirkte er als Sektionär für die Osteologie&quot; der SNG in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 erhielt Hermann von Meyer einen akademischen Grad dank einer Ehrenpromotion durch die philosophische Fakultät der Universität Würzburg. 1851/1852 fungierte er als Erster Direktor der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1860 erhielt Hermann von Meyer einen Ruf als Professor der Geologie und Paläontologie an die Universität Göttingen, den er aber ablehnte. Er legte großen Wert auf die Unabhängigkeit seiner Stellung in der Wissenschaft und verzichtete stets auf Honorar für seine literarischen Arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1863 arbeitete Hermann von Meyer als Bundestags-Cassier, was ihm vermehrte Arbeit einbrachte. Im selben Jahr bezeichnete man einen Berg in Neuseeland ihm zu Ehren als Mount Meyer. 1866 brachte er die &quot;Bundescasse&quot; vor den Preußen in Sicherheit, zunächst auf die Festung Ulm und dann nach Augsburg. Nach Kriegsende wickelte er die Liquidation der &quot;Bundescasse&quot; ab und wurde nach 30-jähriger Amtsführung zusammen mit den anderen Bundesbeamten pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald danach erschwerte ein bösartiges Augenleiden Hermann von Meyer das Lesen und Schreiben. Am 2. April 1869 starb er nach einem Schlaganfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Nachruf über ihn ist zu lesen: &quot;Die große Zahl seiner Mitbürger, welche dem schön gewachsenen Mann in schwarzem Anzuge und dem wegen mißgebildeter Füße beschwerlichen Gang, den er durch einen Stock unterstützen mußte, auf seinen täglichen Spaziergängen um die Stadt begegnete, kannte ihn wohl nur als Bundes-Cassier; nur die wenigsten wußten, welche hohe Stellung derselbe sich in der Gelehrtenwelt errungen hatte&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unwissen über die große wissenschaftliche Leistung Hermann von Meyers ist bis heute geblieben. In gedruckten heutigen Lexika wird der bedeutendste Wirbeltierpaläontologie Deutschlands unverständlicherweise nicht erwähnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LITERATUR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Meyer -&lt;br /&gt;
Frankfurter Bürger und Begründer der&lt;br /&gt;
Wirbeltierpaläontologie in Deutschland &lt;br /&gt;
(Hermann von Meyer -&lt;br /&gt;
A Frankfurt citizen and pioneer&lt;br /&gt;
of vertebrate paleontology in Germany.)&lt;br /&gt;
Hrsg.: Keller, Thomas; Storch, Gerhard&lt;br /&gt;
2001. 47 Seiten, 27 Abbildungen, 3 Tabellen,&lt;br /&gt;
30x21 cm&lt;br /&gt;
(Kleine Senckenberg-Reihe, Band 40)&lt;br /&gt;
ISBN 3-510-61329-5&lt;br /&gt;
www.schweizerbart.de/pubs/books/sng/&lt;br /&gt;
kleinesenc-190104000-desc.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bielohlawek-Hübel, Gerold (Herausgeber): Hermann von Meyer. Aus: Wer fand den Urvogel? Die Geschichte des Archaeopteryx aus dem Altmühljura, Riedstadt 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probst, Ernst: Deutschland in der Urzeit, München 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Struve, Wolfgang: Hermann von Meyer. Sonderdruck aus Senckenbergiana Lethaea, Band 48, S. 56-70, 1967. Aus der Geschichte des Senckenberg-Museums, 15: Zur Geschichte der Paläozoologisch-Geologischen Abteilung des Naturmuseums und Forschungs-Instituts Senckenberg. Teil I: von 1763 bis 1907, Frankfurt am Main, 22. 11, 1967</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-01T09:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2610232/">
    <title>Das Paläontologische Museum Nierstein</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2610232/</link>
    <description>Der Museumsgründer Arnulf Stapf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/blog/f/fossilien-news/img/Arnulf-Stapf.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Paläontologischen Museums Nierstein begann im Spätsommer 1945. Damals entdeckte der neunjährige Schüler Arnulf Stapf aus Nierstein beim Angeln am Rhein zufällig ein Geröll mit Flittern von Blattgold. Dies war der Auslöser dafür, dass er in der Folgezeit die Gerölle am Rheinufer aufmerksam beobachtete. &lt;br /&gt;
Gold fand der kleine Arnulf Stapf nicht mehr, aber dafür Muscheln und Schnecken, die ihn bald mehr interessierten als die geangelten Fische. An der Bahnstrecke zwischen Nierstein und Nackenheim stieß Arnulf als Zehnjähriger auf Schotter zum Unterbau der Gleisanlagen, die aus dem Abraum des saarländischen Kohlereviers stammten und Pflanzenfossilien aus dem Karbon enthielten.&lt;br /&gt;
Während eines Sommerurlaubs bei seinem Onkel in Alzey lernte der Schüler Arnulf Stapf auch die fossile Tierwelt des Oligozän kennen. Der Untermieter des Onkels hatte den Jungen in die Sand- und Kiesgruben der Alzeyer Umgebung geführt, wo er Haifischzähne, Schnecken und Muscheln bergen konnte. &lt;br /&gt;
Fortan ließ Arnulf Stapf die Liebe zu Fossilien nicht mehr los.  Besonders beeindruckte ihn das oft hohe geologische Alter von vielen Millionen Jahren dieser Zeugen der Erdgeschichte.&lt;br /&gt;
Die Wohnung der Eltern von Arnulf Stapf in Nierstein erwies sich im Laufe der Zeit zu klein für die immer mehr wachsende Fossiliensammlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründung des Museums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein Glücksfall, dass der Bürgermeister von Nierstein. Paul Hexemer, die Bedeutung der Fossiliensammlung von Arnulf Stapf erkannte. Nach Fertigstellung des Neuen Rathauses Anfang der 1970-er Jahre stellte Hexemer im Alten Rathaus ein Zimmer für die Stapf&apos;sche Sammlung als Ausstellungsraum zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Dank der Spenden von Privatpersonen und Firmen konnten die ersten Vitrinen angeschafft werden. Der Vater von Arnulf Stapf entwickelte sich zum versierten Museumsführer durch die Ausstellung. &lt;br /&gt;
1973 wurde das Paläontologische Museum Nierstein offiziell eröffnet. Es verfügt heute über vier Räume im ersten Stock des Alten Rathauses von Nierstein. Die Ausstellung ist seit der Gründung jeden Sonntag geöffnet, der Besuch ist kostenlos. &lt;br /&gt;
Beim Suchen von Fossilien kam der Elektriker Arnulf Stapf, der unter anderem Waschmaschinen reparierte, im In- und Ausland mit vielen Gleichgesinnten zusammen. Seine Reisen zu Fossilienfundstätten führten ihn nach Gotland, Schottland, Wales, Frankreich, Belgien, Österreich, in die Tschechoslowakei und nach Nordafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förderverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 erfolgte die Gründung des &quot;Vereins der Freunde des Niersteiner Paläontologischen Museums e. V.&quot;. Der Verein hatte 2005 rund 250 Mitglieder, darunter sind engagierte Fossiliensammler und renommierte Wissenschaftler. Die Mitglieder treffen sich an jedem ersten Freitag eines Monats zum Stammtisch und zu wissenschaftlichen Vorträgen. &lt;br /&gt;
Zum tüchtigsten Mitstreiter von Arnulf Stapf entwickelte sich sein Sohn Harald, der beruflich als Designer arbeitet. Er barg und präparierte zahlreiche bedeutende Fossilfunde, erwarb sich Verdienste bei der Präsentation des Paläontologischen Museums Nierstein und gilt als renommierter Amateurpaläontologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrungen für Arnulf Stapf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde die große Leistung von Arnulf Stapf, zahlreiche Zeugen aus allen Epochen der Erdgeschichte zusammengetragen zu haben und in einem Museum zu zeigen, gewürdigt: Damals erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Auch in die Annalen der Paläontologie ging Arnulf Stapf ein: Nach ihm sind eine fossile Muschel (Chlamys stapfi) aus dem Oligozän und die älteste Eintagsfliege (Misthodotes stapfi) Mitteleuropas aus dem Perm benannt. Über das Paläontologische Museum Nierstein wurde oft in Zeitungen, im Rundfunk und im Fernsehen berichtet.&lt;br /&gt;
Arnulf Stapf und sein Sohn Harald führen jeden Sonntag  oder sonst nach Vereinbarung  Besucher/innen persönlich und kostenlos durch das Paläontologische Museum. Bis 1993 wurde die Ausstellung bereits von mehr als 250.000 Interessierten, darunter vielen Professoren und Studenten, besucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Paläontologische Museum Nierstein präsentiert rund 2000 Fossilien aus allen Perioden der Erdgeschichte. Die Ausstellungsobjekte wurden mehr als 30 Jahre lang allein von Arnulf Stapf und später mit Hilfe seines Sohnes Harald und vieler Freunde zusammengetragen. Schwerpunkte der sehenswerten Schau sind Pflanzen- und Tierfossilien aus der Rotliegend-Zeit (Perm) von Nierstein in Rheinhessen sowie aus dem Saar-Nahe-Gebiet (Odernheim, Jeckenbach, Sobernheim), Fische aus dem Devon von Schottland, Mollusken aus dem Alttertiär des Pariser Beckens, Insekten und Fische aus dem Tertiär von Süd-Frankreich und Rheinhessen, Pflanzen und Insekten aus dem Pliozän von Willershausen, versteinertes Holz aus dem Raum Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fossilien aus dem Paläontologischen Museum Nierstein wurden in populärwissenschaftlichen Büchern und wissenschaftlichen Abhandlungen beschrieben und abgebildet:&lt;br /&gt;
Ernst Probst: Deutschland in der Urzeit, München 1986&lt;br /&gt;
Ernst Probst: Rekorde der Urzeit, München 1996&lt;br /&gt;
Freunde des Paläontologischen Museums Nierstein: Fossile Kostbarkeiten, Nierstein 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesetipp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paläontologisches Museum Nierstein&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.museum-nierstein.de&quot;&gt;http://www.museum-nierstein.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2610157/">
    <title>Raffte eine Grippe die Dinosaurier hinweg?</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2610157/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=402757&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/media/757/402757_2d6a4a2cd3_s.jpg&quot;  alt=&quot;HaraldStapfgross&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nierstein am Rhein - Zum rätselhaften Aussterben der Dinosaurier gegen Ende der Kreidezeit vor etwa 65 Millionen Jahren könnte eine aggressive Grippe, ähnlich der heutigen Vogelgrippe, beigetragen haben. Diese aufsehenerregende Vermutung äußerte Harald Stapf, einer der beiden Betreiber des renommierten Paläontologischen Museums Nierstein unweit von Mainz. Auf diese Idee kam er, als er im Museum zusammen mit einem Freund Eier von Dinosauriern betrachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schützenhilfe bekam Harald Stapf vom Schweriner Zoologen Dr. Wolfgang Zessin. Dieser Experte glaubt zwar wie viele andere Wissenschaftler, dass ein folgenschwerer Meteoriteneinschlag auf der Erde den Dinosauriern den &quot;letzten Rest&quot; gegeben haben könnte, findet aber die Idee einer &quot;Dinosaurier-Grippe&quot; interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viren gäbe es, so lange Leben auf der Erde existiere, erklärte Zessin. Da die Ära der Dinosaurier mehr als 150 Millionen Jahre lang währte, müsse es noch andere Gründ für ihr Aussterben gegeben haben. Eine Grippewelle könnte tatsächlich bereits vor dem Meteoriteneinschlag ganze Arten von Dinosauriern befallen haben. Flugsaurier könnten das Virus, so wie heute Wildvögel die Vogelgrippe, weltweit verbreitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harald Stapf nimmt seine Theorie selbst nicht tierisch ernst. Viruserkrankungen können nach so vielen Millionen Jahren nicht nachgewiesen werden, räumt er ein. Aber es mache doch Spaß, mal ein bisschen rumzuspinnen, erklärte er gegenüber einer Lokalzeitung. Im Artikel dieser Zeitung hieß es, vielleicht habe der Amateurforscher aus dem kleinen Nierstein ja große Wissenschaftler von renommierten Instituten zum Nachdenken angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto oben: Harald Stapf neben einem Ei des Dinosauriers Hypselosaurus aus der späten Kreidezeit vor mehr als 65 Millionen Jahren aus Aix en Provence in Frankreich. Foto: Arnulf Stapf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild unten: Dinosaurier aus der frühen Kreidezeit vor etwa 120 Millionen Jahren in Deutschland &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=42007&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/media/007/42007_6a99d3d91a_s.jpg&quot;  alt=&quot;DinosaurierKreide_01&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesetipp:&lt;br /&gt;
Arnulf Stapf und sein Lebenswerk: &lt;br /&gt;
Das Paläontologische Museum Nierstein&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dinosaurier-news.blog.de/2005/09/07/arnulf_stapf_und_sein_lebenswerk_das_pal~167616&quot;&gt;http://dinosaurier-news.blog.de/2005/09/07/arnulf_stapf_und_sein_lebenswerk_das_pal~167616&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-01T08:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2608245/">
    <title>In Deutschland jagten Riesenlöwen</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2608245/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/blog/f/fossilien-news/img/Loewe_01.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesbaden - Die ältesten und größten Löwen Deutschlands jagten während der Cromer-Warmzeit vor mehr als 500000 Jahren bei Wiesbaden in Hessen und bei Heidelberg in Baden-Württemberg. Die Cromer-Warmzeit ist nach einem englischen Fundort benannt. Die Löwen aus der Wiesbadener und Heidelberger Gegend waren fast so lang wie die größten Löwen der Erdgeschichte in Kalifornien vor mehr als 12000 Jahren, die eine Rekordlänge von maximal 3,60 Meter erreichten. Der wissenschaftliche Name der vor über einer halben Million Jahren in Deutschland lebenden Löwen lautet Panthera leo fossilis. Skelettreste dieser Raubkatzen werden im Naturhistorischen Museum Mainz und im Geologisch-Paläontologischen Institut der Universität Heidelberg aufbewahrt. Zeitgenossen jener Löwen waren unter anderem Säbelzahnkatzen, Jaguare und Geparden. Siehe www.riesenloewen.de.vu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Löwenfunde in Europa stammen von eiszeitlichen Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea). Skelettreste dieser bis zu 2,30 Meter langen und 90 Zentimeter hohen Raubkatzen wurden in Frankreich, Deutschland, Holland, England, der Schweiz, Österreich und in der Tschechoslowakei häufig gefunden. Der Höhlenlöwe ist 1810 nach einem Schädelfund aus der Burggaillenreuther Zoolithenhöhle bei Muggendorf in Oberfranken (Bayern) erstmals beschrieben worden. In Mitteleuropa starben die Höhlenlöwen vor mehr als 12000 Jahren aus, auf dem Balkan behaupteten sie sich bis vor etwa 2000 Jahren. Höhlenlöwen sind auf eiszeitlichen Kunstwerken abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=436360&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.blog.de/srv/media/img/audio.gif&quot;  alt=&quot;Loewe&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmes eines Löwen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Löwe war der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox), der gegen Ende des Eiszeitalters vor mehr als 12000 Jahren in Kalifornien jagte. Diese Raubkatze maß vom Kopf bis zur Schwanzspitze maximal 3,60 Meter. Davon entfielen etwa 2,40 Meter auf den Körper und 1,20 Meter auf den Schwanz. Zum Vergleich: die größten in der Zeit von 1700 bis heute erlegten Löwen aus Südafrika (Kapland) erreichten nur eine Gesamtlänge von 3,25 Meter und in Ostafrika von 3,33 Meter. Die Amerikanischen Höhlenlöwen hatten gegenüber normalen Löwen einen um einen halben Meter längeren Körper. Skelettreste von dieser gewaltigen Raubkatze wurden vor allem in der Gegend von Los Angeles geborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Löwenspuren Europas wurden 1992 bei Baggerarbeiten für ein neues Klärwerk an der Emscher bei Bottrop in Nordrhein-Westfalen entdeckt. Die zehn Meter lange Fährte stammt von einem Höhlenlöwen aus der Würm-Eiszeit und entstand vor schätzungsweise 50000 Jahren. Sie wird aus 32 Pfotenabdrücken gebildet und von Pferde- und Wisentspuren gekreuzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Leseprobe stammt aus dem Taschenbuch &quot;Rekorde der Urzeit&quot; des Wissenschaftsautors Ernst Probst aus dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellungen von &quot;Rekorde der Urzeit&quot; bei:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.buch-shop-mainz.de&quot;&gt;http://www.buch-shop-mainz.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-31T18:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2607423/">
    <title>Bei dinosaurier-news stehen Saurier im Mittelpunkt</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2607423/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://news.free-radio.de/media/dinosaurier-newsAnimation.gif&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesbaden - Im Weblog &lt;a href=&quot;http://dinosaurier-news.blog.de&quot;&gt;http://dinosaurier-news.blog.de&lt;/a&gt; stehen Dinosaurier und andere Saurier im Mittelpunkt: Wer sich für Dinosaurier, andere Landsaurier sowie Meeressaurier, Flugsaurier, Dinosaurierforscher, Dinosaurierfossilien, Dinosaurierliteratur oder Dinosaurierwebseiten interessiert, wird dort bestens in Wort, Bild und teilweise auch mit Ton (Dinosaurierstimmen) informiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses im Juni 2005 gegründeten Weblogs wurden bis Mitte August 2006 bereits mehr als 150.000 Mal aufgerufen. dinosaurier-news wird im renommierten Open Directory Project (ODP) unter der Rubrik &quot;Wissenschaft - Geowissenschaften - Geologie - Paläontologie - Dinosaurier&quot; aufgeführt. Zu finden ist der Link unter der Internetadresse:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.google.com/Top/World/Deutsch/Wissenschaft/Geowissenschaften/Geologie/Pal%C3%A4ontologie/Dinosaurier/&quot;&gt;http://www.google.com/Top/World/Deutsch/Wissenschaft/Geowissenschaften/Geologie/Pal%C3%A4ontologie/Dinosaurier/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründer und Betreiber des Weblogs dinosaurier-news ist der Wissenschaftsautor und Fossilienhändler Ernst Probst aus dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Probst hat sich vor allem durch seine Bücher &quot;Deutschland in der Urzeit&quot;, &quot;Deutschland in der Steinzeit&quot; und &quot;Deutschland in der Bronzezeit&quot; einen Namen gemacht. Von ihm stammen auch die Bücher &quot;Rekorde der Urzeit&quot;, &quot;Dinosaurier in Deutschland&quot; (zusammen mit Raymund Windolf), &quot;Monstern auf der Spur&quot; und &quot;Nessie&quot; sowie die CD-ROMs &quot;Dinosaurier von A bis Z&quot; und &quot;Dinosaurierstimmen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Probst betreibt unter anderem den Online-Shop  &lt;a href=&quot;http://www.antiquitaeten-shop.net&quot;&gt;http://www.antiquitaeten-shop.net&lt;/a&gt; - Dessen Spezialitäten sind fossile Amphibien (Saurier) und Reptilien (z. B. Dinosaurierzähne), Fossilien aus Solnhofen und Eichstätt (Insekten, Krebse, Fische) sowie Fossilien von Höhlenbären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Online-Shop von Ernst Probst kaufen Sammler, Museen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, dem übrigen Europa, USA, Kanada und Asien seltene Fossilien von Pflanzen und Tieren. Viele Käufer/innen aus dem In- und Ausland sind treue Stammkunden geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weblink:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://fossilien-news.blog.de&quot;&gt;http://fossilien-news.blog.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-31T15:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2607360/">
    <title>Zwei Meter langer Saurier jagte in der Pfalz</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2607360/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://data1.blog.de/blog/d/dinosaurier-news/img/Sclerocephalus25-5cm2.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/blog/d/dinosaurier-news/img/Sclerocephalus25-5cm2_small.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesbaden - Zu den größten Amphibien Deutschlands im Perm vor etwa 280 Millionen Jahren gehörten die räuberischen Urlurche Sclerocephalus haeuseri, Archegosaurus decheni und Actinodon longirostris. Das berichtet der Wissenschaftsautor Ernst Probst aus dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim in seinem Taschenbuch &quot;Rekorde der Urzeit&quot; (Omnibus-Verlag). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://news.free-radio.de/media/SclerocephalusKino.gif&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funde von Sclerocephalus haeuseri aus Odernheim/Glan und Jeckenbach bei Meisenheim (beide in Rheinland-Pfalz) erreichten eine Länge bis zu 2 Meter. Ihr mit Ausnahme der Öffnungen für die Augen und Geruchsorgane geschlossenes Schädeldach sieht wie eine große Maske aus. Sclerocephalus haeuseri trug außer den Zähnen am Ober- und Unterkieferrand auf dem Gaumen jeweils drei Zahnpaare. Letztere verhinderten, dass schlüpfrige Fischbeute aus dem Maul rutschen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner als Sclerocephalus haeuseri war der Urlurch Archegosaurus decheni, von dem früher bei Lebach im Saarland häufig Reste geborgen wurden. Er war ausgewachsen bis zu 1 Meter lang, besaß eine lange Schnauze, verkürzte Gliedmaßen und einen langen, kräftigen Schwanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Archegosaurus decheni sah der ebenfalls in der Lebacher Gegend heimische Urlurch Actinodon longirostris aus, der jedoch im Gegensatz zu ersterem eine breite Schnauze hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestellungen des Taschenbuches &quot;Rekorde der Urzeit&quot; bei:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.buch-shop-mainz.de&quot;&gt;http://www.buch-shop-mainz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fossile Jungtiere des Urlurchs Sclerocephalus aus der Permzeit sind erhältlich bei: &lt;a href=&quot;http://www.antiquitaeten-shop.net&quot;&gt;http://www.antiquitaeten-shop.net&lt;/a&gt; - Dabei handelt es sich um Funde aus der Zeit vor 1986.</description>
    <dc:creator>urzeit</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-31T15:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urzeit.twoday.net/stories/2607332/">
    <title>Bücher über Tiere und Forscher im PDF-Format</title>
    <link>http://urzeit.twoday.net/stories/2607332/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=474339&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://data1.blog.de/media/339/474339_e1e4c4cf4d_s.jpg&quot;  alt=&quot;NessieCD&quot; vspace=&quot;5&quot; hspace=&quot;5&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesbaden - Auf der Webseite von &quot;Hausarbeiten.de&quot; mit der Internetadresse &lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de&lt;/a&gt; können zahlreiche Bücher oder Texte mit Wissenschaftsthemen aus dem Verlag Ernst Probst www.buch-shop-mainz.de bestellt werden. Diese Bücher oder Texte im PDF-Format können auf die Festplatte heruntergeladen und danach auf dem Bildschirm oder nach dem Ausdrucken sogar auf Papier gelesen werden. Zum Lesen oder Ausdrucken benötigt man Acrobat Reader. Folgende Titel sind erhältlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Monstern auf der Spur. &lt;br /&gt;
Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/444.html?partnerid=274´&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/444.html?partnerid=274´&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/540.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/540.html?partnerid=274&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Rekorde der Urzeit. Die Tiere 1&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/536.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/536.html?partnerid=274&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Rekorde der Urzeit. Die Tiere 2&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/537.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/537.html?partnerid=274&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Rekorde der Urzeit. Die Tiere 3&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/538.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/538.html?partnerid=274&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das Einhorn&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/541.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/541.html?partnerid=274&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Drache&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/539.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/539.html?partnerid=274&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Riesen&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/542.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/542.html?partnerid=274&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Anteil der Arbeit an der Menschwerdung der Affen&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/11121.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/11121.html?partnerid=274&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Superfrauen 5 - Wissenschaft&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/433.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/433.html?partnerid=274&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Superfrauen 6 - Medizin&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/434.html?partnerid=274&quot;&gt;http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/434.html?partnerid=274&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 urzeit</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-31T15:24:00Z</dc:date>
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